{"id":1999,"date":"2016-01-15T22:01:47","date_gmt":"2016-01-15T21:01:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feuerwehr-aumuehle.de\/wopre\/?p=1999"},"modified":"2016-02-03T22:04:15","modified_gmt":"2016-02-03T21:04:15","slug":"g-wie-gams","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-aumuehle.de\/wopre\/g-wie-gams\/","title":{"rendered":"G wie GAMS-Regel"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr Feuerwehren im Einsatz mit Gefahrstoffen ist die sog. GAMS-Regel eine hilfreiche Merkhilfe, wie ein Gefahrguteinsatz unter Ber\u00fccksichtigung der Sicherheit abgearbeitet werden kann. Viele Gefahrstoffe sind f\u00fcr den Laien, wie aber auch f\u00fcr einen ge\u00fcbten Feuerwehrmann nicht sofort erkennbar. Viele sind sogar farb- oder geruchlos, wenn diese aus Transportbeh\u00e4ltern nach einem Unfall austreten. Manche Gefahrstoffe reagieren untereinander oder zeigen unvorhersehbare Reaktionen bei dem Kontakt mit Wasser, was es gerade im Hinblick auf L\u00f6schversuche sehr gef\u00e4hrlich f\u00fcr die Feuerwehr macht.<\/p>\n<p>Die <strong>GAMS<\/strong>-Regel steht hier f\u00fcr das richtige Vorgehen im Einsatz im Hinblick auf die beschriebenen Gefahren. Die vier Buchstaben GAMS steht hier f\u00fcr eine Abk\u00fcrzung von Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p><a  href=\"http:\/\/www.feuerwehr-aumuehle.de\/wopre\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/gamsregel.jpg\" data-rel=\"gallery-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1998 size-medium alignright\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-aumuehle.de\/wopre\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/gamsregel-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.feuerwehr-aumuehle.de\/wopre\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/gamsregel-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.feuerwehr-aumuehle.de\/wopre\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/gamsregel-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.feuerwehr-aumuehle.de\/wopre\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/gamsregel.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das <strong>G<\/strong> steht f\u00fcr Gefahr erkennen. Es ist enorm wichtig so schnell wie m\u00f6glich eine potentielle Gefahr durch Gefahrstoffe an einer Einsatzstelle zu erkennen. Hier stehen der Feuerwehr verschiedene Hilfsmittel zur Verf\u00fcgung- wie das Buch \u201eGefahrgut-Ersteinsatz\u201c. Die sog. UN-Nummern auf den orangenen Tafeln an Transporten von Gefahrgut spielen eine weitere wichtige Rolle im Erkennen von Gefahren. Mit der 4 stelligen unteren Nummer kann der Einsatzleiter im Buch \u201eGefahrgut-Ersteinsatz\u201c nachschlagen und wichtige Informationen zur sicheren Absperrdistanz, Vorgehen bei Leckagen oder Br\u00e4nden sowie der n\u00f6tigen Schutzausr\u00fcstung der Feuerwehrm\u00e4nner und \u2013Frauen erhalten.<\/p>\n<p>Das <strong>A<\/strong> bedeutet Absperren. Die Distanz von einem Unfallort bis zur Absperrgrenze h\u00e4ngt von dem jeweiligen Gefahrstoff ab. Deshalb ist es enorm wichtig zuerst den Stoff zu kennen und dann erst die richtigen Ma\u00dfnahmen einzuleiten. Innerhalb der Absperrzone d\u00fcrfen sich nur Feuerwehrleute mit der richtigen Schutzausr\u00fcstung aufhalten. Gegebenenfalls m\u00fcssen sogar Anwohner aus der Gefahrzone evakuiert werden. Manchmal langt es schon T\u00fcren und Fenster geschlossen zu halten. Bei der Errichtung von Absperrungen wird auch die Windrichtung durch die Freiwillige Feuerwehr beachtet.<\/p>\n<p>Das <strong>M<\/strong> ist die Abk\u00fcrzung f\u00fcr Menschenrettung durchf\u00fchren. Hier ist die Rettung von Unfallopfern ebenso gemeint wie die Evakuierung von Anwohnern. Die Eigensicherung der Einsatzkr\u00e4fte der Freiwilligen Feuerwehr ist hierbei immer zu beachten. Steht der Feuerwehr nach dem Erkennen den Gefahrstoffes nicht die richtige Einsatzschutzbekleidung zur Verf\u00fcgung, muss auch die Freiwillige Feuerwehr bis zum Eintreffen von spezialisierten Kr\u00e4fte der Gefahrgutl\u00f6schz\u00fcge an der Absperrung warten, bis mit einer Menschenrettung begonnen werden kann.<\/p>\n<p>Das <strong>S<\/strong> hei\u00dft Spezialkr\u00e4fte alarmieren. Beschreibt das Buch \u201eGefahrgut-Ersteinsatz\u201c oder andere Merkbl\u00e4tter f\u00fcr Gefahrstoffe einen sehr gef\u00e4hrlichen Stoff am Einsatzort, vor dem sich z.B. nur mit Chemikalienvollschutzanz\u00fcgen gesch\u00fctzt werden kann, so werden Spezialkr\u00e4fte alarmiert werden m\u00fcssen. Diese Spezialkr\u00e4fte sind bei der Freiwilligen Feuerwehr im Kreis Herzogtum Lauenburg als taktische Einheit eines L\u00f6schzugs Gefahrgut zusammengefasst. Im Kreis gibt es mehrere L\u00f6schz\u00fcge, die regional gegliedert sind. Diese L\u00f6schz\u00fcge Gefahrgut werden durch den Zusammenschluss einzelner Fahrzeuge und Feuerwehrleute mehrerer Gemeinden und teils auch der Einsatzzentrale im Kreis Herzogtum Lauenburg gestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr Feuerwehren im Einsatz mit Gefahrstoffen ist die sog. GAMS-Regel eine hilfreiche Merkhilfe, wie ein Gefahrguteinsatz unter Ber\u00fccksichtigung der Sicherheit abgearbeitet werden kann. Viele Gefahrstoffe sind f\u00fcr den Laien, wie aber auch f\u00fcr einen ge\u00fcbten Feuerwehrmann nicht sofort erkennbar. Viele sind sogar farb- oder geruchlos, wenn diese aus Transportbeh\u00e4ltern nach einem Unfall austreten. 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